Sternzeichen
Vornamen für das Sternzeichen Fische
Wenn euer Kind zwischen dem 19. Februar und dem 20. März geboren wird, fällt es astrologisch in das Sternzeichen Fische. Dieses Zeichen wird in der Astrologie dem Element Wasser zugeordnet und häufig mit Eigenschaften wie Empathie, Friedfertigkeit, Ruhe und Intuition verbunden. In diesem Beitrag findet ihr Vornamen, deren Herkunft und Bedeutung genau diese Themen aufgreifen. So könnt ihr gezielt nach Namen suchen, die inhaltlich zu diesem Geburtszeitraum passen.
Woher die Namen zu diesem Sternzeichen stammen
Vornamen, die zum Sternzeichen Fische passen, bilden keine eigene linguistische Namensfamilie. Sie stammen aus völlig unterschiedlichen Sprachräumen und Epochen. Was sie verbindet, ist ihre Bedeutungsebene. Für diesen Beitrag haben wir Namen aus drei inhaltlichen Kategorien zusammengetragen:
- Das Element Wasser: Namen, die sich direkt auf das Meer, Wellen oder Flüsse beziehen (zum Beispiel aus dem Lateinischen, Griechischen oder Keltischen).
- Frieden und Ruhe: Namen, deren Wortstamm historische Begriffe für Frieden oder Trost enthält (häufig aus dem Althochdeutschen, Slawischen oder Hebräischen).
- Milde und Sanftmut: Namen, die Eigenschaften beschreiben, die dem Sternzeichen Fische traditionell zugeschrieben werden.
Bei einigen Namen ist die Herkunft eindeutig dokumentiert. Bei anderen gibt es verschiedene Deutungen oder mehrere sprachliche Wurzeln, die unabhängig voneinander entstanden sind. Wir schlüsseln diese Bedeutungen im Folgenden genau für euch auf.
20 Vornamen, die zum Sternzeichen Fische passen
Clemens
Dieser Jungenname geht auf das lateinische Wort "clemens" zurück. Die dokumentierte Bedeutung lautet "mild", "sanftmütig" oder "nachsichtig". Im deutschen Sprachraum ist auch die Schreibweise Klemens geläufig. Der Name strahlt durch seine Bedeutung genau die Ruhe aus, die dem Sternzeichen Fische zugeschrieben wird.
Delphine
Die oft genannte Übersetzung "der Delfin" ist eine verbreitete Deutung, die auf der Ähnlichkeit zum Tiernamen beruht. Historisch gesichert ist vor allem die griechische Herkunft: Delphine bedeutet "die Frau aus Delphi", bezogen auf die antike griechische Stadt. Im französischen Sprachraum wird das E am Ende stumm gesprochen.
Doris
Dieser kurze Mädchenname stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet wörtlich "die Dorierin" (eine Frau aus dem Volksstamm der Dorier). In der griechischen Mythologie ist Doris zudem der Name einer Meeresnymphe und Tochter des Okeanos. Dieser Bezug macht den Namen passend für ein Wasserzeichen.
Dylan
Ein Jungenname aus dem Walisischen. Er setzt sich aus den Elementen "dy" (groß) und "llanw" (Flut, Strömung) zusammen. Die dokumentierte Bedeutung ist "große Flut" oder "großes Meer". Achtet bei der Namenswahl darauf, ob ihr die englische Aussprache (Dill-än) oder die eingedeutschte Variante (Die-lan) bevorzugt.
Friedrich
Dieser traditionelle deutsche Jungenname setzt sich aus den althochdeutschen Wörtern "fridu" (Frieden, Schutz) und "rihhi" (mächtig, Herrscher) zusammen. Er bedeutet "der Friedensfürst" oder "der friedliche Herrscher". Eine klassische Wahl für Eltern, die das Thema Frieden in einem etablierten Namen suchen.
Jonas
Jonas ist die griechische Form des hebräischen Namens Jona. Die hebräische Wortgrundlage "yonah" bedeutet "Taube". Da die Taube ein weltweites Symbol für den Frieden ist, passt der Name inhaltlich gut zur Friedfertigkeit des Sternzeichens Fische. Der Name ist international verständlich, wird im Englischen jedoch weich (Dschou-näs) gesprochen.
Lir
Ein sehr kurzer, seltener Jungenname aus der irischen Mythologie. Lir ist dort die Personifikation des Meeres. Der Name ist im deutschen Sprachraum noch wenig verbreitet, lässt sich aber unkompliziert schreiben und sprechen.
Marina
Dieser Mädchenname ist die weibliche Form von Marinus. Er geht auf das lateinische Wort "mare" (Meer) zurück. Die dokumentierte Bedeutung lautet "die zum Meer Gehörige". Eine bekannte Variante im französischen Sprachraum ist Marine.
Marius
Der Name wird verbreitet mit "Mann vom Meer" übersetzt, was eine Ableitung vom lateinischen "mare" darstellt. Dies ist jedoch nur eine Deutung. Gesichert ist auch die Zugehörigkeit zur römischen Namensfamilie der Marier, die sich wiederum auf den Kriegsgott Mars beziehen kann. Für diesen Namen sind also zwei völlig unterschiedliche Namensgeschichten dokumentiert.
Mina
Mina kann eine Kurzform von Namen auf -mina wie Wilhelmina sein. Daneben bestehen eigenständige Namensgeschichten: persisch „Emaille“, Sanskrit „Fisch“ und Paschtu „Liebe“. Keine dieser Übersetzungen gilt pauschal für alle Trägerinnen des Namens.
Mira
Die slawische Mira ist eine Kurzform etwa von Miroslava und gehört zum Element mirŭ, „Frieden“ oder „Welt“. Unabhängig davon steht die indische Mira mit Sanskrit mīra, „Meer“, in Verbindung. Eine gemeinsame Übersetzung gibt es für diese Namen nicht.
Miran
Ein Jungenname, der vor allem im slawischen und kurdischen Sprachraum vorkommt. Die slawische Wurzel ist das Wort "mir", das "Frieden" bedeutet. Miran lässt sich als "der Friedliche" übersetzen. Er ist im Deutschen leicht auszusprechen und wirkt modern, hat aber historische Wurzeln.
Moana
Dieser Mädchenname stammt aus dem polynesischen Sprachraum (unter anderem Maori und Hawaiianisch). Die dokumentierte Wortbedeutung ist "Ozean" oder "weites Meer". Der Name endet auf einen Vokal und hat einen sehr weichen Klang.
Morgan
Ein geschlechtsneutraler Name walisischen Ursprungs. Der Name wird verbreitet mit "Kreis des Meeres" oder "Meeresgeborener" übersetzt. Gesichert ist das erste Element "mor" (Meer). Das zweite Element ist etymologisch umstritten, wird aber oft auf "cant" (Kreis, Rand) zurückgeführt. Die Bedeutung ist also eine verbreitete Deutung, keine restlos geklärte Tatsache.
Naemi
Dieser Mädchenname ist eine Variante von Naomi und stammt aus dem Hebräischen. Die Wortgrundlage "no'am" bedeutet "Freundlichkeit", "Milde" oder "Anmut". Er beschreibt damit Eigenschaften, die eng mit der Empathie der Fische verknüpft sind.
Noah Noah ist ein biblischer Jungenname hebräischen Ursprungs mit der Bedeutung „Ruhe“. Der hebräische Mädchenname Noa, „Bewegung“, besitzt eine andere Wurzel. Daneben wird Noa in anderen Sprachen auch als Schreibform des männlichen Noah verwendet. Die lateinische Schreibweise allein reicht deshalb zur Unterscheidung nicht aus.
Océane
Ein französischer Mädchenname, der direkt auf das Wort für Ozean zurückgeht (ursprünglich vom griechischen Meeresgott Okeanos). Beachtet im deutschen Alltag die Schreibweise mit dem Accent aigu (é) und die französische Aussprache (O-se-an), die Erklärungsbedarf mit sich bringen kann.
Pelagia
Dieser seltene Mädchenname stammt aus dem Altgriechischen. Die Wortgrundlage "pelagos" bedeutet "Meer". Die dokumentierte Bedeutung lautet entsprechend "die zum Meer Gehörige". Ein klangvoller, langer Name für Eltern, die eine Alternative zu Marina suchen.
Salome
Ein Mädchenname mit hebräischen Wurzeln. Er geht auf das Wort "shalom" zurück, das "Frieden" oder "Unversehrtheit" bedeutet. Salome ist damit ein direkter Friedensname. Bei der Aussprache wird das E am Ende im Deutschen in der Regel mitgesprochen.
Undine
Dieser Name wurde im 16. Jahrhundert von dem Arzt und Philosophen Paracelsus für einen weiblichen Wassergeist geprägt. Er leitete den Namen direkt vom lateinischen Wort "unda" ab, was "Welle" bedeutet. Undine ist somit ein Name, der explizit für das Element Wasser erschaffen wurde.
Das Zusammenspiel von Vornamen und Nachnamen prüfen
Viele Vornamen, die inhaltlich zum Sternzeichen Fische passen, enden auf Vokale (wie Moana, Salome, Marina) oder haben einen sehr weichen Klang (wie Miran, Dylan, Noah). Wenn ihr einen solchen Namen auswählt, lohnt sich ein genauer Blick auf euren Nachnamen.
Ein flüssiger Sprechrhythmus entsteht oft, wenn Vor- und Nachname nicht mit demselben Buchstaben enden und beginnen. Heißt ihr beispielsweise "Ahrens", kann ein Name wie "Moana" beim Sprechen mit dem Nachnamen verschmelzen (Moana-Ahrens). Hier wäre ein Name, der auf einen Konsonanten endet, wie "Miran Ahrens" oder "Doris Ahrens", oft leichter zu artikulieren. Prüft auch die Silbenlänge: Zu einem sehr kurzen Nachnamen wie "May" bildet ein mehrsilbiger Vorname wie "Pelagia" oder "Friedrich" einen guten Ausgleich.
Wie ihr bei der Namensfindung weiter vorgeht
Wenn euch das Thema Wasser, Frieden und Empathie gefällt, sammelt zunächst alle Namen aus diesem Bereich, die euch spontan zusagen. Im nächsten Schritt geht es darum, die Auswahl gemeinsam einzugrenzen.
Mit der HeyName App könnt ihr diesen Prozess strukturieren. Ihr ladet euch gegenseitig ein und verbindet eure Geräte. Danach bewertet jeder von euch unabhängig voneinander Namen als "Favorit", "Vielleicht" oder "Passt nicht". Die App zeigt euch dann an, welche Namen ihr beide als Favoriten markiert habt – das sind eure gemeinsamen Treffer. Über die Filterfunktionen könnt ihr zudem gezielt nach der Länge des Namens oder dem gewünschten Anfangsbuchstaben suchen. So nähert ihr euch Schritt für Schritt dem Vornamen, der am besten zu eurem Kind und eurem Nachnamen passt.
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