Mädchennamen
20 Mädchennamen für 2027: Inspiration für eure Namenssuche
Ihr erwartet 2027 ein Kind und sammelt Ideen für einen Mädchennamen? Diese redaktionelle Auswahl stellt euch 20 Namen vor, die ihr gemeinsam ausprobieren könnt. Sie ist eine Anregung für eure Suche und keine Vorhersage darüber, welche Namen in den Geburtsstatistiken vorn liegen werden.
Kurze Namen und unterschiedliche Namensgeschichten
Die Auswahl legt einen Schwerpunkt auf kurze Vornamen mit zwei oder drei Silben. Viele enden auf einen Vokal. Wenn euch solche Namen gefallen, könnt ihr beim Lesen gezielt auf Endungen und den Rhythmus mit eurem Nachnamen achten.
Neben internationalen Formen findet ihr Namen mit längerer Geschichte und kurze Varianten. Ob ein Name zu euch passt, hängt dabei nicht von einem künftigen Rangplatz ab. Entscheidend ist, ob ihr ihn gern aussprecht und euch damit wohlfühlt.
20 Namensideen für 2027
Alba
Alba geht auf das lateinische Wort "albus" zurück, was dokumentiert "weiß" oder "hell" bedeutet. Im spanischen und italienischen Sprachraum steht das Wort zudem für die Morgendämmerung. Der Name ist kurz und hat zwei Silben.
Alma
Alma hat mehrere Namensgeschichten: Lateinisch almus bedeutet „nährend“, spanisch und portugiesisch alma „Seele“, neuhebräisch alma „junge Frau“. Daneben kommt eine Kurzform von Namen mit Amal- infrage. Diese Herleitungen sind voneinander zu unterscheiden.
Ava
Ava kann eine englische Variante von Eve sein; im Persischen bedeutet āvā „Stimme“ oder „Klang“. Bei der eigenständigen germanischen Namensform ist die Bedeutung des Elements awi ungeklärt.
Cleo
Cleo ist als Kurzform von Cleopatra dokumentiert. Die griechische Wortgrundlage "kleos" bedeutet "Ruhm" oder "Ehre". Die kurze Form unterscheidet sich im Klang deutlich von Cleopatra.
Elina Elina gehört zur Namensfamilie Helene/Helena. Die oft genannte Bedeutung „die Strahlende“ ist eine Deutung; die ursprüngliche Wortbedeutung ist nicht abschließend geklärt.
Enna
Enna ist ein friesischer Vorname. Die genaue Herkunft ist unklar; es handelt sich um eine Kurzform, die mit verschiedenen längeren Namen (etwa solchen, die mit Egin- beginnen) verbunden sein kann.
Flora
Flora leitet sich vom lateinischen Wort "flos" ab, was "Blume" oder "Blüte" bedeutet. In der römischen Mythologie ist Flora die Göttin der Blumen und des Frühlings. Der Name ist klassisch und profitiert vom aktuellen Interesse an Vornamen aus der Natur.
Juna
Die Herkunft und ursprüngliche Bedeutung von Juna sind nicht eindeutig geklärt. Eine Verbindung zu Junia oder Juno ist möglich. Für die Behauptung, Juna bedeute auf Keltisch „die Gewünschte“, liegt hier kein belastbarer Nachweis vor.
Leni
Leni ist eine Kurzform von Helene oder Magdalena. Daraus ergibt sich keine einheitliche eigene Wortbedeutung; insbesondere ist die ursprüngliche Bedeutung von Helene ungeklärt.
Livia
Livia ist die weibliche Form des römischen Familiennamens Livius. Dessen ältere Bedeutung ist nicht sicher geklärt. Daneben wird Livia als Kurzform von Olivia verwendet. Diese zweite Namensgeschichte ist vom römischen Familiennamen zu unterscheiden.
Malia
Malia ist die hawaiianische Form von Maria. Die ursprüngliche Bedeutung der Maria-Namensfamilie ist nicht sicher geklärt. Malia lässt sich deshalb nicht gesichert mit „die Geliebte“ oder einer anderen einzelnen Bedeutung übersetzen.
Mina
Mina kann eine Kurzform von Namen auf -mina wie Wilhelmina sein. Daneben bestehen eigenständige Namensgeschichten: persisch „Emaille“, Sanskrit „Fisch“ und Paschtu „Liebe“. Keine dieser Übersetzungen gilt pauschal für alle Trägerinnen des Namens.
Nika
Nika geht auf das altgriechische Wort "nike" zurück, was dokumentiert "Sieg" bedeutet. Der Name ist eng mit der griechischen Siegesgöttin verknüpft. Nika bietet einen etwas härteren Kontrast zu den dominierenden weichen Mädchennamen.
Nova
Nova leitet sich direkt vom lateinischen Wort "novus" ab, was "neu" bedeutet. In der Astronomie beschreibt eine Nova einen plötzlichen Helligkeitsausbruch eines Sterns. Der Name ist modern, sehr kurz und hat eine klare, leicht verständliche Herkunft.
Romy
Romy ist als Kurzform von Rosemarie dokumentiert, einer Zusammensetzung aus Rosa und Maria. Der Name hat im deutschsprachigen Raum eine lange Tradition, hat eine Endung auf -y, die wie ein i gesprochen wird.
Ruby
Ruby ist ein englischer Vorname, der direkt auf den Edelstein Rubin zurückgeht. Die lateinische Wortgrundlage "ruber" bedeutet "rot".
Selma
Für Selma sind eine keltische und eine arabische Namensgeschichte dokumentiert. Im Keltischen wird der Name verbreitet mit "schöne Aussicht" gedeutet, im Arabischen leitet er sich von "salima" (sicher, friedlich) ab. Beide Herleitungen gehören getrennt erklärt. Selma ist ein klassischer Name, der gerade wiederentdeckt wird.
Smilla
Smilla ist ein literarischer Vorname, der 1992 durch den Autor Peter Høeg erfunden wurde. Er leitete den Namen vom dänischen Wort "smil" ab, was "Lächeln" bedeutet. Seitdem hat sich Smilla als eigenständiger Vorname im skandinavischen und deutschen Sprachraum etabliert.
Tilda
Tilda ist als Kurzform von Mathilda dokumentiert. Die althochdeutschen Wurzeln sind "maht" (Macht, Kraft) und "hiltja" (Kampf). Tilda ist ein gutes Beispiel dafür, wie Eltern heute traditionelle Namen durch Verkürzung modernisieren.
Ylvi
Ylvi geht auf das altnordische Wort "ulfr" zurück, was "Wolf" bedeutet. Ylvi ist eine Verkleinerungsform und bedeutet dokumentiert "kleine Wölfin". Der Name endet auf -i und hat zwei Silben.
Das Zusammenspiel von Trendnamen und Nachname
Wenn ihr euch für einen Namen aus der Liste interessiert, solltet ihr prüfen, wie er mit eurem Familiennamen harmoniert. Da viele Vorschläge in dieser Liste kurz sind (oft nur zwei Silben wie Alba, Juna oder Leni), passen sie rhythmisch besonders gut zu längeren Nachnamen mit drei oder mehr Silben.
Achtet auf die Übergänge: Endet der Vorname auf den gleichen Buchstaben, mit dem der Nachname beginnt (zum Beispiel "Mina Ahlers" oder "Leni Iversen"), verschmelzen die Wörter beim Sprechen oft miteinander. Auch Reime zwischen Vor- und Nachname solltet ihr vermeiden. Sprecht eure Favoritenkombinationen am besten mehrfach laut aus, um ein Gefühl für den Klang im Alltag zu bekommen.
Wie ihr eure Favoriten gemeinsam eingrenzt
Eine Liste mit aufstrebenden Namen ist ein guter Startpunkt. Im nächsten Schritt geht es darum, herauszufinden, welche Namen euch beiden gefallen. Geht die Liste systematisch durch und notiert, welche Vornamen für euch in Frage kommen.
Mit der HeyName App könnt ihr Vornamen unabhängig voneinander als "Favorit", "Vielleicht" oder "Passt nicht" bewerten. Verbindet eure Geräte einfach per Einladung. Alle Namen, die ihr beide als Favorit markiert habt, erscheinen dann als gemeinsame Treffer. So seht ihr sofort, wo sich euer Geschmack überschneidet. Anschließend könnt ihr in der App eure engere Auswahl gemeinsam besprechen, bis zu drei Favoriten nebeneinander vergleichen und den Vornamen direkt mit eurem Nachnamen ausprobieren.