Mädchennamen

Mädchennamen mit M

Mädchennamen mit dem Anfangsbuchstaben M gehören im deutschsprachigen Raum zu den am häufigsten vergebenen Vornamen. Der weiche Konsonant lässt sich leicht aussprechen und fließt harmonisch in den Nachnamen über. Die Auswahl ist groß und reicht von etablierten Klassikern bis hin zu sehr kurzen, modernen Formen.

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Die Namen im Überblick

Madita: Dieser Name entstand durch die deutsche Übersetzung der Kinderbücher von Astrid Lindgren. Im schwedischen Original heißt die Figur Madicken, was dort als Koseform von Margareta dokumentiert ist.

Maja: Maja ist einerseits eine Form des mythologischen Namens Maia, andererseits eine Kurzform von Maria. Die ältere Bedeutung von Maria ist ungeklärt. Die beiden Namensgeschichten ergeben keine gemeinsame Übersetzung.

Malea: Die ältere Wortbedeutung dieser Namensfamilie ist nicht sicher geklärt. Der Name wird oft als moderne Variante von Malia genutzt und ist im deutschsprachigen Raum derzeit häufig anzutreffen.

Malia: Malia ist die hawaiianische Form von Maria. Die ursprüngliche Bedeutung der Maria-Namensfamilie ist nicht sicher geklärt. Malia lässt sich deshalb nicht gesichert mit „die Geliebte“ oder einer anderen einzelnen Bedeutung übersetzen.

Malin: Die schwedische Form des Namens Magdalene, der auf die Herkunft aus dem Ort Magdala am See Genezareth verweist.

Mara: Der Name wird verbreitet mit dem hebräischen Wort für "bitter" übersetzt. Er kann aber auch eine Kurzform von Maria oder Tamara sein, weshalb eine einzige pauschale Bedeutung zu ungenau wäre.

Margarete: Geht auf das altgriechische Wort margarites zurück, dessen lateinische Wortgrundlage "Perle" bedeutet. Eine übliche Variante ist Margareta.

Maria: Maria geht über griechische und lateinische Formen auf den biblischen Namen Mirjam zurück. Die ältere Wortbedeutung ist ungeklärt. Eine Verbindung mit einer ägyptischen Wurzel für „lieben“ ist eine mögliche Erklärung, keine gesicherte Übersetzung.

Marit: Dokumentiert als skandinavische Kurzform von Margarete.

Marlene: Eine dokumentierte Zusammensetzung aus den Namen Maria und Magdalene.

Marlies: Eine dokumentierte Zusammensetzung aus den Namen Maria und Liese, was wiederum eine Kurzform von Elisabeth ist.

Martha: Geht auf das aramäische Wort für "die Herrin" oder "die Gebieterin" zurück. Eine übliche Variante ist Marta.

Mathilda: Geht auf die althochdeutschen Wörter maht (Macht, Kraft) und hiltja (Kampf) zurück. Eine häufige Schreibvariante ist Matilda.

Maxi: Eine Kurzform von Maximiliane. Die lateinische Wortgrundlage maximus bedeutet "der Größte".

Melanie: Die lateinische und griechische Wortgrundlage (melas) bedeutet "schwarz" oder "dunkel".

Melina: Die oft genannte Übersetzung "die Honigsüße" (vom griechischen meli) ist eine verbreitete Deutung. Der Name kann auch eine Weiterbildung von Amalia sein.

Merle: Dieser Name wird verbreitet auf das französische Wort merle (Amsel) zurückgeführt. Er gilt zudem als friesische Kurzform des Namens Muriel.

Mia: Ist als Kurzform von Maria dokumentiert und wird heute eigenständig vergeben.

Mila: In der slawischen Namensgeschichte ist Mila eine Kurzform von Namen mit dem Element milŭ, „lieb“ oder „teuer“. Im nordischen Namensgebrauch gibt es weitere Kurzformen, etwa über Milla zu Camilla oder Emilia. Die slawische Bedeutung gilt nicht automatisch für diese Formen.

Milena: Ein Name aus dem slawischen Sprachraum. Die Wortgrundlage mil bedeutet "lieb" oder "teuer".

Mina: Mina kann eine Kurzform von Namen auf -mina wie Wilhelmina sein. Daneben bestehen eigenständige Namensgeschichten: persisch „Emaille“, Sanskrit „Fisch“ und Paschtu „Liebe“. Keine dieser Übersetzungen gilt pauschal für alle Trägerinnen des Namens.

Mira: Die slawische Mira ist eine Kurzform etwa von Miroslava und gehört zum Element mirŭ, „Frieden“ oder „Welt“. Unabhängig davon steht die indische Mira mit Sanskrit mīra, „Meer“, in Verbindung. Eine gemeinsame Übersetzung gibt es für diese Namen nicht.

Miriam: Die ältere hebräische Form von Maria. Wie bei Maria ist die genaue ursprüngliche Wortbedeutung in der Forschung umstritten und lässt Raum für verschiedene Deutungen.

Mona: Mona kann eine anglisierte Form des irischen Muadhnait oder eine skandinavische Kurzform von Monica sein. Daneben gibt es die arabische Form Muna/Mona mit der Bedeutung „Wünsche“. Diese Namensgeschichten sind voneinander zu trennen.

Klang und Verwechslungsgefahr prüfen

Der weiche Klang des Buchstabens M hat in der Praxis zwei Seiten. Einerseits klingen diese Vornamen beim Sprechen sehr fließend. Andererseits solltet ihr prüfen, wie der Vorname in Kombination mit eurem Nachnamen klingt, besonders wenn dieser ebenfalls mit M beginnt. Bei Kombinationen wie "Mila Müller" oder "Marlene Meier" verschmelzen Vor- und Nachname beim Sprechen leicht miteinander.

Zudem besteht am Telefon oder bei schlechter Verbindung eine akustische Verwechslungsgefahr mit dem Buchstaben N. Aus einer "Mina" wird schnell eine "Nina", aus "Mila" eine "Nila" und aus "Malia" eine "Nalia". In diesen Situationen hilft kurzes Buchstabieren im Alltag.

Wie ihr eure Auswahl trefft

Wenn ihr euch auf den Anfangsbuchstaben M geeinigt habt, könnt ihr diese Vorgabe direkt in der HeyName App als Filter einstellen. So bekommt ihr gezielt Namen mit M angezeigt. Bewertet die Vorschläge unabhängig voneinander als "Favorit", "Vielleicht" oder "Passt nicht". Namen, die ihr beide als Favorit markiert habt, erscheinen als gemeinsame Treffer. So seht ihr sofort, bei welchen M-Namen ihr euch einig seid, und könnt diese engere Auswahl gemeinsam besprechen.

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