Mädchennamen

Mädchennamen mit W

Der Anfangsbuchstabe W bietet bei Mädchennamen eine überschaubare, aber sehr vielseitige Auswahl. Er steht für traditionelle, althochdeutsche Namen, bringt aber auch kurze, moderne Formen aus dem skandinavischen oder englischen Sprachraum mit. Hier findet ihr eine Übersicht, die euch bei der Suche nach einem passenden Vornamen für eure Tochter hilft.

HeyName · 4 Min. Lesezeit

Die Namen

  • Wanda: Dieser Name geht auf den germanischen Stamm der Vandalen zurück. Er ist heute vor allem im polnischen und deutschen Sprachraum gut dokumentiert.
  • Wanja: Ursprünglich eine russische Koseform von Iwan, was wiederum auf Johannes zurückgeht. Die hebräische Grundlage bedeutet dokumentiert "Jahwe ist gnädig". In Deutschland wird Wanja für Jungen und Mädchen vergeben.
  • Waris: Ein Vorname aus dem afrikanischen Sprachraum, speziell aus Somalia. Er wird verbreitet mit "Wüstenblume" übersetzt, was unter anderem durch das gleichnamige Buch der Autorin Waris Dirie bekannt wurde.
  • Wella: Ein kurzer Name, dessen Herkunft nicht eindeutig gesichert ist. Er kann als Variante von Willa auftreten oder auf einen englischen Familiennamen zurückgehen. Eine pauschale Bedeutung lässt sich für Wella nicht festlegen.
  • Wencke: Eine niederdeutsche und friesische Kurzform von Namen, die mit "Wini" beginnen. Das althochdeutsche Wort "wini" bedeutet "Freund". Eine häufige Schreibvariante ist Wenke.
  • Wendy: Dieser Name wurde vor allem durch das Theaterstück "Peter Pan" im englischen Sprachraum bekannt. Eine ältere, eindeutige Wortbedeutung ist nicht sicher geklärt, da es sich wahrscheinlich um eine literarische Erfindung oder einen Kosenamen handelt.
  • Wera: Die slawische Schreibweise des Namens Vera. Das russische Wort "wera" bedeutet dokumentiert "Glaube" oder "Zuversicht".
  • Whitney: Ein englischer Vorname, der ursprünglich auf einen Ortsnamen zurückgeht. Die altenglische Wortgrundlage lässt sich direkt mit "weiße Insel" übersetzen.
  • Wiborg: Ein skandinavischer und norddeutscher Name. Er setzt sich aus den germanischen Wörtern für "Kampf" (wīg) und "Schutz" oder "Burg" (burg) zusammen.
  • Wiebke: Eine friesische und niederdeutsche Form, die ebenfalls auf das althochdeutsche Wort "wīg" (Kampf) zurückgeht. Oft wird sie auch Wibke geschrieben.
  • Wika: Im slawischen Sprachraum als Kurzform von Viktoria dokumentiert. Das lateinische Wort "victoria" bedeutet "Sieg".
  • Wilhelmine: Die weibliche Form von Wilhelm. Sie setzt sich aus den althochdeutschen Wörtern für "Wille" und "Helm" (Schutz) zusammen.
  • Willa: Eine kurze Form, die sich von Wilhelmine oder dem englischen William ableitet. Im englischsprachigen Raum wird sie häufig vergeben.
  • Wilma: Eine etablierte Kurzform von Wilhelmine, die heute als eigenständiger Name im deutschen und skandinavischen Sprachraum funktioniert.
  • Winifred: Ein englischer Name mit walisischen Wurzeln. Die Herleitung ist nicht ganz eindeutig, wird aber verbreitet auf den kymrischen Namen Gwenfrewi zurückgeführt, was oft mit "gesegneter Frieden" gedeutet wird.
  • Winnie: Eine englische Kurzform, die sich von Winifred oder auch von Winston ableiten lässt.
  • Winona: Ein Name aus der Sprache der Dakota, einer indigenen Gruppe in Nordamerika. Er bedeutet dokumentiert "erstgeborene Tochter" und wird traditionell entsprechend vergeben.
  • Winta: Ein Vorname aus dem ostafrikanischen Raum, der aus der Sprache Tigrinya stammt. Die dokumentierte Wortbedeutung lautet "Wunsch" oder "Verlangen".
  • Wioletta: Die polnische Form von Violetta. Der Name geht auf das lateinische "viola" zurück, was das Wort für das Veilchen ist.
  • Wren: Ein moderner englischer Vorname, der direkt auf das englische Wort für den Vogel Zaunkönig zurückgeht.
  • Wynne: Ein walisischer Vorname. Das zugrundeliegende kymrische Wort "gwyn" bedeutet dokumentiert "weiß", "hell" oder "fair".

Aussprache und Schreibweise: Darauf solltet ihr bei W-Namen achten

Der Buchstabe W bringt je nach Sprachraum unterschiedliche Ausspracheregeln mit sich. Im Deutschen wird das W weich und mit den Zähnen an der Unterlippe gesprochen (wie bei Wilma oder Wiebke). Wählt ihr jedoch einen englischen Namen wie Wendy, Whitney oder Wren, wird das W mit gerundeten Lippen geformt. Das kann im deutschsprachigen Alltag dazu führen, dass der Name von Mitmenschen zunächst falsch ausgesprochen wird.

Ein weiterer Punkt ist die Schreibweise. Viele slawische Namen werden im Original mit V geschrieben (Vera, Violetta), im Deutschen oder Polnischen aber oft mit W (Wera, Wioletta). Überlegt euch, welche Schreibweise für euch natürlicher wirkt. In der HeyName App könnt ihr gezielt nach dem Anfangsbuchstaben W filtern und die Namen unabhängig voneinander als "Favorit", "Vielleicht" oder "Passt nicht" bewerten. Namen, die ihr beide als Favorit markiert habt, erscheinen dann als gemeinsame Treffer.

Die nächsten Schritte für eure Namenssuche

Wenn ihr einige W-Namen in eure engere Auswahl aufgenommen habt, sprecht sie einmal laut zusammen mit eurem Nachnamen aus. Achtet darauf, ob der Übergang vom Vor- zum Nachnamen flüssig klingt, besonders wenn der Nachname ebenfalls mit einem W oder einem V beginnt. So findet ihr schnell heraus, welcher Name im Alltag am besten für euch funktioniert.

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