Mädchennamen
Mädchennamen mit B
Der Anfangsbuchstabe B bietet bei Mädchennamen eine große Bandbreite von kurzen, modernen Formen bis hin zu langen, klassischen Vornamen. Der weiche, aber prägnante Konsonant lässt sich gut mit vielen Nachnamen kombinieren. Hier findet ihr eine Übersicht bekannter und seltener Vornamen mit B, inklusive ihrer Herkunft und Bedeutung.
Die Namen im Überblick
- Barbara: Geht auf das griechische Wort „barbaros“ zurück, was ursprünglich „die Fremde“ bedeutet.
- Bea: Dokumentiert als Kurzform von Beatrix oder Beatrice. Die lateinische Wortgrundlage „beatus“ bedeutet „glücklich“ oder „gesegnet“.
- Beatrice: Eine Weiterentwicklung des lateinischen Namens Beatrix. Die Bedeutung wird oft auf „viatrix“ (die Reisende) oder „beatus“ (gesegnet) zurückgeführt; beide Herleitungen sind verbreitet.
- Becky: Eine englische Kurzform von Rebecca. Die genaue Bedeutung des hebräischen Ursprungsnamens ist nicht sicher geklärt; eine verbreitete Deutung ist „die Bestrickende“ oder „die Fesselnde“.
- Belinda: Die ältere Wortbedeutung dieser Namensfamilie ist nicht sicher geklärt. Der Name hat germanische Wurzeln, wurde später aber oft mit dem italienischen oder spanischen Wort „bella“ (schön) in Verbindung gebracht.
- Bella: Dokumentiert als italienisches Wort für „die Schöne“, wird heute aber auch häufig als eigenständige Kurzform von Isabella oder Annabella vergeben.
- Benita: Die spanische weibliche Form von Benedikt. Geht auf das lateinische „benedictus“ zurück, was „die Gesegnete“ bedeutet.
- Bente: Eine friesische und niederländische Kurzform von Benedikta. Auch hier liegt das lateinische „benedictus“ (gesegnet) als dokumentierte Bedeutung zugrunde.
- Berenice: Ein Name mit griechischen Wurzeln. Er setzt sich aus den Wörtern für „bringen“ und „Sieg“ zusammen und bedeutet „die Siegbringende“.
- Bernadette: Eine französische weibliche Form zu Bernhard. Die germanischen Namensglieder bedeuten „Bär“ und „hart“ oder „mutig“.
- Berta / Bertha: Geht auf das althochdeutsche Wort „beraht“ zurück, was „glänzend“ oder „berühmt“ bedeutet.
- Bianca: Die italienische Form des Namens Blanka. Die Wortgrundlage bedeutet „weiß“ oder „glänzend“.
- Bibi: Dieser Name ist eine Kurzform, die mit verschiedenen längeren Namen verbunden sein kann. Eine einzige pauschale Bedeutung wäre zu ungenau. Zudem bedeutet das Wort im Persischen und Urdu „Dame“ oder „Herrin“.
- Billie: Eine englische Kurzform, meist von Wilhelmina. Die germanischen Wurzeln des Ursprungsnamens stehen für „Wille“ und „Helm“ (Schutz).
- Birgit: Eine skandinavische Form von Birgitta, die wiederum auf den keltischen Namen Brighid zurückgeht. Die dokumentierte Bedeutung ist „die Erhabene“.
- Blanca / Blanka: Ein Name romanischen Ursprungs, der auf das germanische Wort „blank“ zurückgeht. Er bedeutet „weiß“ oder „hell“.
- Bohdana: Ein slawischer Vorname. Die Namensglieder bedeuten „Gott“ und „gegeben“. Die dokumentierte Bedeutung ist „die von Gott Gegebene“.
- Bonnie: Ein schottischer Vorname, der auf das schottische Wort „bonnie“ (hübsch, ansehnlich) zurückgeht, welches wiederum vom französischen „bon“ (gut) abstammt.
- Bora: Bora bedeutet als türkischer Name „Sturm“ oder „Bö“, als albanischer Name „Schnee“ und als koreanischer Name „Violett“. Diese gleich geschriebenen Namen haben unterschiedliche sprachliche Ursprünge.
- Brianna: Die weibliche Form des irischen Namens Brian. Eine verbreitete Deutung der keltischen Wurzel ist „edel“ oder „hoch“.
- Bridget: Die englische Form des irischen Namens Brighid. Die keltische Wortgrundlage bedeutet „die Erhabene“.
- Brisa: Ein spanischer Vorname. Er geht auf das spanische Wort für „Brise“ oder „leichter Wind“ zurück.
- Britta: Eine vor allem in Skandinavien und Deutschland verbreitete Kurzform von Birgitta. Die keltische Wurzel bedeutet „die Erhabene“.
- Bronja: Eine slawische Kurzform, meist von Bronislava. Die Namensglieder bedeuten „Rüstung“ oder „Schutz“ und „Ruhm“.
- Brunhilde: Ein klassischer althochdeutscher Name. Er setzt sich aus den Wörtern für „Brünne“ (Brustpanzer) und „Kampf“ zusammen.
Regionale Aussprache und Schreibweisen
Wenn ihr einen Vornamen mit B in die engere Auswahl nehmt, beachtet die regionale Aussprache. In einigen süddeutschen und mitteldeutschen Dialekten werden die Buchstaben B und P akustisch kaum unterschieden. Aus einer „Berta“ kann dort im Alltag schnell eine „Perta“ werden. Prüft auch, ob der Name verschiedene gängige Schreibweisen hat, wie etwa bei Bianca und Bianka oder Blanca und Blanka. Hier müsst ihr euch auf eine Variante festlegen, die euer Kind später wahrscheinlich häufiger buchstabieren oder korrigieren muss.
Die weitere Auswahl eingrenzen
Wenn ihr einige Mädchennamen mit B gefunden habt, die euch gefallen, tragt sie in eure Liste ein. In der HeyName App könnt ihr Namen unabhängig voneinander als „Favorit“, „Vielleicht“ oder „Passt nicht“ bewerten. Namen, die ihr beide als Favorit markiert habt, erscheinen direkt als gemeinsame Treffer. So seht ihr sofort, bei welchen Vornamen ihr euch einig seid, und könnt diese engere Auswahl dann gemeinsam besprechen.
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